DADSAC, ein Schweizer Verein mit Wurzeln in Dandora

Der Verein entstand im März 2021 aus der Begegnung zwischen John Kirai Gitau, der in Dandora lebt, und Oskar Crettenand, der im selben Jahr aus der Schweiz kam, um mit der kenianischen NGO Call Africa zu arbeiten.

Wir sind in Dandora, Kenia

Dandora ist ein Quartier von Nairobi, das rund um die grösste Deponie Ostafrikas gewachsen ist. Aus dem brennenden Abfall steigt Rauch auf. Viele Kinder arbeiten von klein an auf der Deponie. Drogen und Kriminalität gehören zum Alltag.

Unsere Fotogalerie zeigt das Zentrum: die Fassade des Gebäudes, die Kinder, die unter dem Baum essen, den Gemüsegarten.

RTS hat der Deponie von Dandora eine Reportage gewidmet.

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Das Schweizer Team: Finanzierung und Strategie

Das Schweizer Team beschafft das Geld für den Betrieb des Zentrums in Kenia. Angestrebt wird ein Monatsbudget von 840 CHF. Die Aufstellung, Posten für Posten, ist auf der Seite Unterstützen veröffentlicht.

Hauptaufgaben:

  • Spenden sammeln und den Kontakt zu den Spenderinnen und Spendern halten.
  • Die Verbindung zwischen der Schweiz und Kenia sicherstellen.
  • Buchhaltung führen und Administration erledigen.

Unser Team:

  • Oskar Crettenand: Mitgründer und Mitglied des Vorstands.
  • Viktor Crettenand: Kassier; er kam im Februar 2023 nach Kenia.
  • Amin Torrisi: Vizepräsident und Verantwortlicher für die Website, seit September 2023.
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Das kenianische Team: das Zentrum im Alltag

Das Zentrum wird von Menschen geführt, die in Dandora leben. Sie betreuen die Trainings und kochen die Mahlzeiten.

Hauptaufgaben:

  • Trainings und Workshops organisieren.
  • Die Jugendlichen in der Schule und danach auf dem Weg in die Arbeitswelt begleiten.
  • Zentrum unterhalten und Kontakt zu den Familien pflegen.

Vor Ort:

  • John Kirai Gitau: Mitgründer, er lebt in Dandora und kennt die Familien im Quartier.
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Johns Rolle in der Gemeinschaft

John Kirai Gitau ist in Dandora aufgewachsen und lebt bis heute dort. Er ist Vater von vier Kindern. Schon vor der Gründung von DADSAC unterstützte er die Kinder des Quartiers seit über zehn Jahren.

Er kennt die Eltern persönlich. Wo immer es möglich ist, versuchen wir, die Eltern in die Begleitung ihrer Kinder einzubeziehen. John ist das Bindeglied zwischen den Familien und dem Team des Zentrums.

Unsere Vision und unser Ansatz

Unsere Vision

Wir möchten, dass die Jugendlichen aus Dandora nach der Schule einen Ort haben, an den sie gehen können. 2023 kamen täglich 80 bis 100 von ihnen. Längerfristig geht es darum, dass sie eine Ausbildung oder eine Arbeit finden.

Unser Ansatz (inspiriert von When Helping Hurts)

Vier Grundsätze leiten unsere Arbeit:

  • Mit Bescheidenheit handeln: auf die Fähigkeiten vor Ort setzen, statt Lösungen von aussen aufzudrängen.
  • Beziehungen wieder aufbauen: Armut nicht auf fehlendes Geld reduzieren – sie beschädigt auch die Beziehungen zwischen Menschen.
  • Eigenständigkeit fördern: auf die Ressourcen und Netzwerke des Quartiers bauen.
  • Einsätze differenzieren: die Hilfe (Nothilfe, Wiederaufbau, Entwicklung) an den tatsächlichen Bedarf anpassen.

Die Aktivitäten werden vom Team getragen, das in Dandora lebt. Alltägliche Entscheidungen fallen vor Ort.

Rund ein Dutzend Jugendliche sitzen auf einem Kipplaster mitten auf der Deponie, bedeckter Himmel
Jugendliche sitzen auf einem Kipplaster auf der Deponie von Dandora.
Nahaufnahme einer Gruppe von Kindern, die eng beieinanderstehen, eines hält einen Becher
Kinder aus Dandora.